Aller Anfang...

Meine erste Ausstellung in Büden bei Magdeburg

Als ich den Anruf und die Anfrage für diese Ausstellung entgegen nahm lag ich gerade gemütlich auf dem Sofa. In dem Moment in dem ich begriff, dass es hier um meine erste Austellung geht, stand ich sofort. Ihr könnt gar nicht glaube wie lang und sehnlich ich auf diesen Moment gewartet habe.. Und so war nun soweit. Hans stellt in Büden aus. Was? Büden?


Professioneller Transport

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Zunächst mussten die Bilder an den knapp 225 km weit entfernten Austellungsort. So lernte ich Hans 2.0 kennen. Hans ist eigentlich selbst sowas wie ein Künstler, ein Überlebenskünstler!? Er hat mit
Kunsttransporte-dresden.de auf jeden Fall seine Vorlieben für das Reisen und kreative Freigeister in einem Job kombiniert und gleichzeitig meine Kunst nach Büden gebracht. Für die Kosten kam dabei ein Kulturfond der EU auf.
In Büden angekommen, lernte ich aufs Neue, wie radikal sich mein Leben seit der Selbstständigkeit verändert hatte. Nicht ich hängt die Bilder auf, nein. Sie werden für mich aufgehängt und ich stehe nur noch da wie ein Direktor und nicke ab. Absolut unglaublich.


Aufbau

 
Büden, eine Woche später. Mussten mein Künstler Kollege C16 und ich der Realität in die Augen sehen und die finalen Vorbereitungen treffen. Neben der Beschilderung der Werke gaben wir Interviews, organisierten den Ablauf der Reden und besichtigten das Gelände inklusive Glockenturm. 



Showtime


Anschließend verließen C16, meine Eltern und ich das Gelände und machten uns noch etwas locker. 

Gegen 16 Uhr wurde dann die Ausstellung eröffnet. Zunächst hatte der Verein das Wort. Dieser nutzte seine Redezeit dazu die Umstände und die Entstehung des Mauritius Vereins eV. rund um die Büdener Kirche zu erklären. Anschließend wurden C16 und ich vorgestellt. Darauf folgte eine kurze Rede des Bürgermeisters. 

Im Strudel meine Gefühle lehnte ich letztendlich die Eröffnungsrede ab, da sie überraschend draußen stattfand. Der Grundpfeiler meiner Rede sollte jedoch das Gemeinschaftswerk "Bittersweet Realty" sein, welches man drinnen sehen konnte. Dies bereute ich am Ende des Tages sehr. Mich überfiehl das Gefühl nicht alles in meiner Macht stehende getan zu haben. 

 

Ein entspanntes miteinander


Besonders positiv war jedoch der Austausch mit meinen "Artgenossen"/ Künstlern wie C16 oder ein betagtes Künstlerehepaar, welches meine Ausstellung besuchte. Sie halfen mir die nötigen Lehren aus dieser Ausstellung zu ziehen. Ausstellungen, vorallem deren Vorbereitung und Auswahl sind ein weitaus komplexeres Thema als ich es mir jemals vorgestellt habe. 



 


Ein voller Erfolg


Alles in Allem war die Ausstellung in Büden ein voller Erfolg. Denn immerhin fuhr ich mit knapp 10 Bildern weniger nach Hause. Und selbst nach Abzug aller Kosten bleibt noch etwas übrig. 
Dennoch war es kein leicht verdientes Geld. Die vielen Gedanken, Kilometer und Details haben sehr viel Energie gekostet und mir kurz darauf noch einen Hexenschuss hinterlassen.

Aber jeder Pinselstrich, jeder Kilometer und jedes Telefonat war es wert, denn...

ich schwöre, ich hatte noch nie so viel Spaß und hab mich gleichzeitig so verstanden gefühlt. Danke an alle die da waren!